Selbstfürsorge

Mit unserem Körper, mit der Inkarnation als Mensch, können wir Himmel und Erde – Geist und Materie verbinden. Der Sinn unseres Daseins besteht darin, Leib, Geist und Seele bzw. Körper, Verstand und Psyche in Einklang, in die Einheit zu bringen.
Das Ich stärken und umsorgen, ist die Minimalanforderung ans Leben. Sich körperlich, mental und emotional gut um sich kümmern. Für sich da sein. Sich pflegen, nähren, entspannen, verwöhnen, bewegen. Auch das gilt für Körper, Verstand und Psyche.
Den Körper
…reinigen und pflegen,
mit frischen Lebensmitteln ausreichend nähren,
ihm genug Schlaf und Ruhe gönnen,
regelmäßig bewegen – v. a. mit Dehnungsübungen –
und ihm genüssliche Auszeiten gönnen.
Den Verstand
…nährt man mit guten Büchern, beruhigt ihn mit Düften, Gedankenkarusselle entspannen sich bei kreativen Tätigkeiten und Atemübungen.
In Bewegung kommt der mentale Geist, mit Zielsetzungen, Visionen, die mutig verwirklicht werden,
und mit anregenden Gesprächen, die manchmal sogar eine kognitive Dissonanz hervorrufen.
Da kommt die Psyche ins Spiel…
In der TCM wird nicht zwischen dem denkenden und dem fühlenden Gehirn unterschieden. Wenn Neocortex und limbisches System in Harmonie zusammenarbeiten, dann sind wir im Flow, oder – wie es in der TCM heißt – der Geist-Shen lacht aus unseren Augen.
Bin ich bereit, meine Gedankenmuster und Gefühle zu betrachten?
Selbstfürsorge fragt:
- Was nehme ich wahr?
- Wie geht es mir?
- Was fühle ich?
- Was tut mir gut?
- Was brauche ich?
- Was will ich verwirklichen?
Selbstfürsorge heißt also, die Selbstwahrnehmung zu schulen. Als Adler, na ja – anfangs eher als Spatz oder Fledermaus – aufsteigen, damit man sich und die Situation von außen und ganz weit oben betrachten kann. Aus der Adlerperspektive scheinen die Wahrnehmungen und die damit verbundenen Gefühle oft gar nicht mehr so bedrohlich. Wir lassen Glaubenskonzepte hinter uns und sehen, was Sache ist. Die Emotionen sollten mit Gelassenheit und nicht mit zu viel Aufmerksamkeit betrachtet werden.
Ich bin nicht mein Körper, nicht meine Gefühle, nicht meine Konzepte…
Sich etwas Gutes tun!
Manchmal braucht man einen Besuch beim Friseur, eine Massage oder ein gutes Essen – selbst zubereitet, mit frischen Zutaten.
Kraft, Mut und Zuversicht kann man stärken, indem man das Yang aufbaut.
Wärmende Zutaten wie Rind oder Lamm, am Feuer gegrillt oder im Ofen gebacken, stärken die Willenskraft.

Das kannst du in unserem Kochkurs Selbstfürsorge und Erdung üben.
Sich erden!
Sich für jeden Tag, jede Woche, jeden Monat oder ein ganzes Jahr Ziele zu setzen und diese tatkräftig umzusetzen, tut gut.
Nichts ist frustrierender als Versprechungen und schöne Worte, die nicht eingehalten werden.
Bitte das Ganze auch nicht zu einem perfektionistischen To-Do-Listen-Marathon ausarten lassen.
Selbst ein Visionboard erstellen – und nicht von der KI machen lassen – und sich dabei überlegen, wie und wann man seine Träume realisiert und wieder zum Schöpfergeist wird – DAS ist Selbstfürsorge.
Und das ist erst der Anfang! ; )
Besonders gut tut es auch, wenn wir uns aktiv Zeit für uns nehmen und in unsere Gesundheit und unseren Körper investieren –
vielleicht in eine individuelle Ernährungsberatung von Karin oder eine Nuad Thai- oder ayurvedische Abhyanga-Behandlung bei Anja?
